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—von Jonas Obleser für walloftime.net
Hannes Woidich ist ein alter Wegbegleiter an der Zeitmauer entlang. In gewisser Hinsicht war es Woidich, 32, Photograph in Dortmund, der unwissentlich den Anstoß sowohl zum Notizbuch WALL OF TIME als auch zu dieser Interview-Reihe gab. In einem Moment großer Weitsicht gab nämlich ein lebensfroher, aber angriffslustiger Woidich einmal zu Protokoll, man müsse nur “die Wahrheit mit der Zeit multiplizieren, dann fällt die ganze Scheiße raus” — eine zu gleichen Teilen kühne, völlig richtige und beneidenswert luzide formulierte Gleichung.
Luzide, im Licht also, ist auch Woidichs Schaffen; er arbeitet mit Licht, biegt es, windet es, und bricht es auf mit seinen Händen wie Gottfrieds Benns Rönne einst die Gehirne der Verstorbenen. 2007 gewann er den fünftstellig dotierten Canon Förderpreis für seine Serie “Nachtgelände”, eine aufwändig arrangierte Bestandsaufnahme der schlafenden Vorstadt. Höchste Zeit, mit Hannes Woidich zu sprechen über: Zeit, und was sie in seinem Werk zu suchen hat.
So sitzen wir nach einigen Emails schließlich im Frühjahr 2008 in Hannes’ Wohnung im Künstlerhaus Dortmund zusammen und breiten Photographien aus; Hannes illustriert seine Argumente mit Bildern aus den Tiefen seiner Festplatte, und Bernhard, Baudrillard und Barthes liegen als Munition parat.
Lieber Hannes, Danke für Deine wertvolle Zeit.
Gerne. Willkommen in Dortmund.
Die schwierigste Frage gleich zu Beginn. An der WALL OF TIME geht es uns ja um die abseitigen, auch die radikal subjektiven Interpretationen von Zeit, einschließlich der verwegensten Annahmen einer ent-zeitlichten, zyklisch oder amorph gewordenen Geschichte. Das Objektivierende, Messende der Zeit wollen wir bewusst anderen überlassen. Auf der Suche nach dieser Subjektivität jedenfalls haben wir Freunde, Kinder, Erwachsene gefragt, was Zeit sei, und wenn dabei doch so etwas wie ein Grundton entstand, dann jener, dass Zeit gleichzusetzen zu sein scheint mit Veränderung.
Eine Photographie nun stellt zuerst einmal diese Veränderung ab, macht sie nicht mehr erfahrbar. Egal, wie aufwändig produziert; am Ende steht ein einzelnes, unveränderliches Bild, der sprichwörtliche “moment in time”, der recht eigentlich ein “moment out of time” ist. Existiert damit ein Photo also ausserhalb der Zeit, weil es keine Veränderung mehr zulässt; hat es die Zeit abgeschafft?
Jeder kennt die hässlichen Ränder an einer Tapete die übrig bleiben: nach vielleicht zehn Jahren soll ein Schrank an einer anderen Stelle im Zimmer stehen, die Tapete die sich hinter dem Schrank befand, ist noch fast wie neu wie vor zehn Jahren, der Rest vom Sonnenlicht vergilbt. Man erkennt: hier stand ein Schrank, der Beweis sind die hässlichen Ränder.
Jeder Photoapparat funktioniert nach diesem Prinzip, Silberkörnchen oder Pixel werden unterschiedlich stark und lange belichtet (zehn Jahre oder eine tausendstel Sekunde lang), anschließend werden die Informationen in einem komplizierten Vorgang zur Photographie entwickelt. Die Veränderung wird je nachdem abgestellt, eingefroren, die Zeit wird gebannt und so weiter – es ist der technische Apparat, der überzeugt; er fasziniert.
1878 gelingt Edward Muybridge mit seinem „Chronographen“ der Beweis, dass in einem bestimmten Augenblick alle Hufe eines galoppierenden Pferdes vom Boden abheben, eine Frage die bis dato nicht beantwortet werden konnte, erst der technische Apparat ermöglicht die Zeit, die Veränderung einzufrieren und zu sezieren.

1988: Die Olympischen Sommerspiele in Seoul, 100 Meter Zieleinlauf. Ben Johnson reißt den Arm hoch, neuer Weltrekord: 9,79 Sekunden! Im Hintergrund Carl Lewis, der Rivale wird auf die Plätze verwiesen. Wenn Ben Johnson jubelt, ist es wieder der technische Apparat der den Augenblick des Sieges verlässlich dokumentiert, wir freuen uns mit den Bildern auf denen wir ein Stück am großen Sieg teilhaben können.
Aber Ben Johnson spielte natürlich mit uns!
Genau – Nun ist die Photographie von Ben Johnson aber auch ein Dokument für eine weitere Veränderungen: wie tief man fallen kann und wie man sich gerne täuschen lässt.
Zwei Tage nach seinem Sieg wurde ja die Einnahme muskelbildender Steroide nachgewiesen, der erste große Dopingskandal hatte Olympia erreicht, alle Photographien, alle Bilder in den Köpfen, alles war futsch, alles gelogen. Dabei hatten sich die Informationen auf den Photographien nicht verändert, wir hatten uns verändert. Eine Photographie verändert sich also genauso wie wir uns selbst.
Es ist also nie der Apparat der eine Veränderung nicht zulässt oder Zeit abschafft, es ist jeder einzelne Kopf der sich ständig verändert.
Das bringt mich direkt zu einem anderen großen Topos sowohl der WALL OF TIME als auch des Photographierens, seit jeher: Den Tod. Du hast natürlich völlig recht, wenn Du dem Apparat die Verantwortung nimmst wie in Deiner eben gegebenen Antwort; aber doch haben wir mit diesem Apparat ein Werkzeug geschaffen, mit dem wir (auch wenn er die Zeit nicht abschafft) auch die flüchtigsten Momente festhalten wollen, besonders den Tod. Susan Sontag, und vor ihr bereits 1930 Ernst Jünger, sagen: Der Krieg und die Photographie gehören zusammen, und neulich rief ein junger Dichter in die Leipziger Buchmessennacht: „Ein Blick ist kein Blick mehr, seit es Projektile gibt“. Gilt umgekehrt auch, dass das Projektil jetzt sich in Licht verwandelt hat, seit Ihr Freunde mit den Linsen und den Chemikalien oder jetzt eben den Speicherchips angreift?

Über den Tod und die Photographie schreibt Roland Barthes in Die helle Kammer, ich muss das zitieren: “Im Jahre 1865 versuchte der junge Lewis Paynes den Amerikanischen Außenminister W.H. Seward zu ermorden. Alexander Gardner hat ihn in seiner Zelle photographiert; er wartet auf den Henker. Das Photo ist schön, schön auch der Bursche: das ist das studium. Das punctum aber ist dies: er wird sterben. Ich lese gleichzeitig: das wird sein und das ist gewesen; mit Schrecken gewahre ich eine vollendete Zukunft, deren Einsatz der Tod ist. ... das Kinderphoto meiner Mutter vor Augen sage ich mir: sie wird sterben: ich erschauere vor einer Katastrophe, die bereits stattgefunden hat.“
Interessant daran ist der Vergleich mit dem Bild der Mutter, Barthes sieht also in jeder Photographie den Zerfall, das Fortschreiten der Zeit. Man könnte nach diesem Auszug einen Blick auf seinen eigenen noch gültigen Ausweis wagen.
Ja, aber zu Deinen Bildern zurückkommend, wo ist der Zerfall der Zeit, wo ist der Tod in ihnen? – Oder distanzierst Du Dich nun eigentlich von Barthes’ zitierter Auffassung?
Zur Zeit photographiere ich in großen Fabrikhallen Maschinen, alles bei Nacht, die Maschinen stehen still. Wenn man diese Produktionsstätten ruhen sieht, bei Dunkelheit und menschenleer, dann fragt man sich zwangsläufig, was das bedeuten könnte. Ein Leben, das versorgt wird aus irgendwelchen austauschbaren Fabriken, die diese austauschbaren Waren herstellen, die ich dann mit meiner einzigartigen canon eos 5d und mit meinem hochwertigen und vorzüglich verarbeitetem Stativ aus Carbon abphotographiere – also so richtig kommt man da natürlich nie raus.
Ich photographiere diesen Zerfall auch, weil ich froh um ihn bin.
Das, finde ich, sieht man. Mir jedenfalls will es scheinen, als ob Du in Deinem eigenen Schaffen – mehr als mancher Kollege vielleicht – Zeit erlebbar machen willst, um sie zirkelst, so als wärest Du Dir jederzeit völlig bewusst, dass es nur ein Moment sein wird, den Du festhalten wirst, das dieser Moment doch aber ein Integral über eine gewisse Zeit darstellen wird, zwangsläufig.
Eine Kleinserie von Dir heisst “1/8” – und, dies sei festgehalten, sie hieß lange so bevor Jim Rakete mit diesem Titel nun seine Ausstellungen annoncierte –, und in ihr sind Photographien enthalten, die mit der fast klassisch zu nennenden Belichtungszeit von einer Achtel Sekunde aufgenommen sind.
Nun ist ja eine Achtel Sekunde schon sehr lange, das sind immerhin 125 Millisekunden. Nach 125 Millisekunden sind, zum Beispiel wenn ich Deinen Namen rufe, in Deinem Gehirn schon eine ganze Menge Dinge passiert, auch reicht ein geschriebenes Wort für 125 Millisekunden dargeboten in der Regel aus, erkannt zu werden. Worum ging es Dir mit der “1/8” Reihe? Sind es für Dich Momente in diesen Bildern oder nicht doch eher ganze Entwicklungen, Zeit-Spannen?
Es ist einerseits die Möglichkeit mit einer 1/8 Sekunde ein verwacklungsfreies Bild aus der Hand aufzunehmen. Andererseits ist das lange genug, um das Photographierte verschwimmen oder verwischen zu lassen. Dieses Verwischen ist nicht genau kontrollierbar, man hat Erfahrungswerte, doch ist es immer ein Rest der sich nicht genau vorhersagen lässt. Ich schaffe einen Zeitrahmen in dem die Dinge fließen können, ein bewusst ausgewählter Ausschnitt, mit den bewusst arrangierten Objekten und der Zufall der sich in diesem Rahmen abspielt, ergeben das Gesamtbild.

Also, Hannes, dann jetzt das ganz große Ding: Was ist Zeit?
Nach langem Überlegen: kurz.
Das ist natürlich eine charmante Antwort. Ich probiere es anders und nutze die Gelegenheit, Dich nach vielen Jahren einmal nach dem ersten Woidichschen Axiom (“Zeit × Wahrheit kürzt den Abfall, das Rauschen heraus”) zu fragen: Würdest Du immer noch behaupten, dass das Abwarten, das Verstreichen-Lassen von Zeit viele – ästhetische – Probleme löst?
Vielleicht sollte man versuchen ein Problem, oder eine Problemlösung, nicht linear zu begreifen sondern zyklisch: Das angenommene Problem, soll keinen festen Ursprung und kein festes Ziel, die Lösung haben.
Ich bewege mich und kreise. Das Problem bewegt sich und kreist. Dann kommt ein anderer oder eine Idee und bewegt sich mit mir und mit dem Problem. Ich finde einen Rhythmus, nähere mich an, entferne mich, täusche mich, vergesse, und löse mich schließlich im Rhythmus: auf die nächste Ebene der Spirale, mit dem nun Gemachten.
Klingt total nach Indien, soll es auch: ich bin für eine Ost-West-Achse.
Möchtest Du dort photographieren, in Indien? Ich treibe es auf die Spitze, und frage: Spielt es überhaupt eine Rolle, wo und was Du photographierst? Das meine ich weniger polemisch als es jetzt gleich wieder klingt; Ich meine: Ab einem gewissen Grad der Abstraktion, der vor allem inneren Ablösung und Entkoppelung vom photographierten Objekt – ist es da Dir als Beobachter wichtig, was Du siehst? Große Ästheten bekommen manchmal Haue, wenn sie dies zugeben: Die innere Distanz zum betrachteten Objekt, und damit doch auch dessen Irrelevanz.
Ja, das Wie ist oft wichtiger als das Was. In der Musik ist das leichter nachzuvollziehen: Youtube liefert unter dem Suchbegriff I love you Millionen Titel, wieviele davon aber sind wirklich genial? Man muss es auf den Punkt bringen, wie z.B. Here today gone tomorrow von den Ramones: Würde man nur den Text kennen, nun ja – mit der Musik, mit dem ganzen völlig einzigartigen und kompromisslosen Stil aber: genial!
Ästhet, also. Welche Rolle spielt Zeit in Deiner primären Beschäftigung (also z.B. dem Photographieren, Bilder bearbeiten, Motive suchen)?
Meine primäre Beschäftigung ist wie bei so vielen anderen erst einmal sortieren, verwalten und dann noch den Rest organisieren. Irgendwann kann man auch mal photographieren, nach langen Vorbereitungen. In der Regel bin ich dann vorher nervös, währenddessen ruhig, hinterher dann wieder: sortieren, verwalten usw.
Ich möchte mit Verweiß auf die Frage Was ist Zeit? mit einem Zitat von Thomas Bernhardt antworten: “Ich gehöre zu den Menschen, die im Grunde keinen Ort der Welt aushalten und die nur glücklich sind zwischen den Orten von denen sie weg und auf die sie zufahren”.
Man kann ja stets ein mikroskopisches Zeiterleben und –manipulieren (wie in Deinem schönen Ben Johnson-Beispiel) vom makroskopischen Zeiterleben trennen, also unseren Tagen, Wochen, Lebensjahren, die verstreichen – und wir alle tun das mehr oder weniger bewusst. Mit einem Photographen spricht es sich, wie dieses Gespräch ja bereits zeigt, am leichtfertigsten über die Milli– und Hunderstelsekunden. Dein Bernhard-Zitat wiederum spricht aber auch die Sprache eines Rastlosen, Unruhigen, und zwar auf allen Zeitskalen. Könnte es sein, dass Dein Zeiterleben selbst Dich so rastlos macht; dass Du immer der Gefahr der Langeweile (sic: Lange Weile) Dich ausgesetzt siehst?
Seit das Schwein hinterm Zaun und das Getreide auf dem Feld steht und seit uns diese praktischen Maschinen die ganze Arbeit abnehmen, haben wir Zeit für Langeweile. Ich schätze die Langeweile, sie ist Luxus. Ich möchte nicht jagen und sammeln – ich tu nur so. Am besten funktioniert das eben wenn man sich zwischen die Orte begibt.
Hannes, Deine für mich hypnotischsten Bilder, und das sage ich als einer, der in der Regel sehr große Schwierigkeiten mit Stillleben im Allgemeinen erlebt, sind jene, die von den Menschen, vom Belebten sich fernhalten. Wie in “Nachtgelände” die Rutsche, die Freiluftkapelle mit ihren unbesetzen Stühlen, oder auch die Figur, ursprünglich ein Mensch, die soweit aufgelöst wird in abstrahierende Maße und Aspekte.
Gibt Dir als Abbildendem ein lebloses Objekt oder ein innehaltender Mensch erst den benötigten Spielraum in der Gestaltung zurück?

Ich würde schon klar unterscheiden zwischen Motiven mit und ohne Menschen. Photographiere ich Menschen, beziehe ich sie mit in die Gestaltung ein, sie sollen sich frei bewegen, nach einfachen Vorgaben. Erreichen sie einen für mich interessanten Punkt, fordere ich sie lediglich dazu auf innezuhalten.
Gegenstände sind an sich schon fertig gemacht, ich arrangiere nur den Raum drumherum neu, das Licht, und wie sie mit anderen Gegenständen korrespondieren.

Ein Ausblick zum Schluss: Ein altersmüder Jean Baudrillard nahm – wie Du – Bezug auf Barthes, als er kurz vor seinem Tod noch einmal konstatierte, wie auf allen Dimension irrelevant das digitale Bild ist: Wo das analoge Bild, die klassische Photographie noch von einer (nach Barthes) “unwiderruflichen Abwesenheit” gezeugt habe, da bestehe das digitale Photo “in Echtzeit, und zeugt von etwas, das nie stattgehabt hat, dessen Abwesenheit jedoch nichts bedeutet”. Wenn Baudrillard auch nur im Entferntesten recht hat: Wie lange wirst Du noch mitmischen an der digitalen Bildervermehrung? Neue Ufer? Bildlose Welten?
Für mich gehen viele der Unterscheidungen zwischen digital–analog, neu–alt zu weit, bzw. sie sind künstlich hochgespielt.
Was hat sich wirklich verändert? In der analogen Photographie wird eine lichtempfindliche Emulsion auf einen Träger aufgetragen (Silberhalogenide auf Polyethylenfilm), in der Farbphotographie in mehreren Schichten. In der digitalen Photographie sind Halbleiterdetektoren lichtsensibilisiert (CMOS-Sensoren).
Rein physikalisch besteht überhaupt kein Unterschied: kleinste Kristalle werden entweder belichtet oder nicht. Auch die Weiterverarbeitung der jeweiligen Information ist ähnlich. Analog wird in der Dunkelkammer mit verschiedensten Techniken ein Positiv entwickelt (Ausbelichtung und chemische Entwicklung). Digital wird die Datei meist im Großlabor ebenfalls im chemischen Verfahren ausbelichtet (alternativ am “photoechten“ Tintenstrahldrucker ausgedruckt). Teiweise wurden die digitalen Dateien zuvor mit noch viel mehr Technik am Rechner bearbeitet. Jedes analoge Negativ kann digitalisiert werden, jede digitale Datei kann analog entwickelt werden.
Hauptunterschied ist wohl der Wegfall eines Negativs: Wird in der analogen Photographie der belichtete Filmstreifen als “Orginal“ archiviert, löscht man die “Orginaldatei“ auf der Speicherkarte nach dem kopieren der Datei, wobei man die kopierte Datei natürlich auch archiviert.
Begriffe wie “unwiderrufliche Abwesenheit” oder “Echtzeit” helfen uns, diese Techniken besser zu verstehen, erklären können sie diese nicht. Jetzt zum 150. Geburtstag von Max Planck sei daran erinnert, wie schwierig die Suche nach Begriffen und Erklärungsmodellen in der Wissenschaft geworden ist, seit dem Licht ein Teilchen, eine Welle oder gar beides sein kann.
Danke für das Gespräch, Hannes.
Das Gespräch fand im Mai 2008 in Dortmund statt. Die Bilder zeigen Hannes Woidich, 2008, photographiert von Martin Varga und Julian Faulhaber, sowie Ausschnitte aus Woidichs Serien “1/8”, “Pin” und “Nachtgelände”. Hannes ist zu erreichen unter mail [at] hanneswoidich.de.
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